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Die Kreativität Deiner Kindheit

Kannst Du Dich noch an Deine kreativen Momente aus Deiner Kindheit erinnern?

Mein älterer Bruder liebte Hunde, er hatte einen Hund als Kuscheltier, ist jedem Hund hinter her gelaufen und wollte damals einen Radiosender gründen, der „Dackelradio“ heißen sollte. Zu seinem 6. Geburtstag beschloss ich also meinem Bruder etwas ganz Besonderes zu schenken. Das Geschenk musste also definitiv mit Hunden zu tun haben, sollte zum Spielen sein und vor allem ein witziges Geschenk werden.

Ich war gerade einmal 4 Jahre, als ich mir dies als Ziel gesetzt hatte.

Somit war die Idee geboren, inspiriert durch einen Besuch im Freizeitpark.

„Ich möchte meinem Bruder ein Hunde-Karussell aus Papier bauen.“

Kurz vorm Geburtstag meines Bruders verkroch ich mich dann in mein Zimmer, nahm mehrere Blätter Papier, Kartonrollen und eine Schere – und auf einmal überwältigt mich der Schaffensdrang.

Ich vergass komplett die Zeit und es wurde langsam dunkel.

Fleißig schnippelte ich Papier, klebte, zerknüllte, schnippelte, überlegte und letztendlich war ich ganz bei mir angekommen, vollkommen im Reinen und voller tiefer Zufriedenheit. 

Plötzlich klopfte meine Mutter an die Tür: „Kommst du auch zum Abendessen?“ 

Genau in diesem Moment bemerkte ich zum ersten Mal bewusst, dass ich voll und ganz in meinem kreativen Schaffen versunken war. Alles um mich herum war komplett vergessen.

Nach dem Essen klebte ich noch die letzten kleinen Stückchen zusammen und  Voilà ich war fertig.

Wow, was für ein Gefühl der Freude und inneren Zufriedenheit. Nun konnte ich es kaum abwarten meinem Bruder die Überraschung zu überreichen.

Das „Hundekarussel“ bestand aus einem drehbaren Karrusselaufsatz und einzelnen Gondeln, in denen ich verschiedene bunte Hunde platziert hatte und das alles aus Papier.

Meine Eltern und mein Bruder waren hin und weg und noch heute erzählt meine Familie von diesem kreativen, einmalig und persönlichen Geschenk. 

Wenn ich heute an diese Momente zurückdenke, ist mir klar geworden, was der sog. „Kreative Flow“ bei mir damals bewirkt hatte.

  • Ich war völlig in meiner Sache aufgegangen und nichts konnte mich ablenken
  • Mir war es egal, was um mich herum passierte und ich hatte kein Zeitgefühl mehr.
  • Eine tiefe Entspannung breitete sich bei diesem Prozess aus.
  • Zudem war ich in kürzester Zeit extrem produktiv

Jahre später, im Berufsleben angekommen, war ich im gefühlten Hamsterrad gefangen. Ich hatte verlernt auf meinen Bauch zu hören und dem „kreativen Flow“ in meinem Leben Platz zu machen.

Ich hatte fast vergessen, was es bedeutet meine volle „Kreativität“ zu zu lassen und auch in Job und im Privaten ein zu setzen.

Lange Zeit bin ich nur den starren, vorgegebenen Strukturen und Abläufen der Arbeit und der immer stärker werdenden Routinen in meinem Alltag gefolgt und hatte keinerlei Platz für meine kreativen Momente geschaffen. 

Vielmehr habe ich meine Kreativität im wahrsten Sinne des Wortes unterdrückt und vollkommen einschlafen lassen…

Mittlerweile weiß ich, mit all meinen Erfahrungen aus dem Arbeitsleben und im Privaten, wie wichtig es ist seinem „kreativen Flow“ und überhaupt seiner persönlichen Kreativität freien Raum zu geben und sich extra Zeit dafür zu nehmen.

In meinem nächsten Blogartikel erfährst du:

Wie ich meine Kreativität aus der Kindheit wieder gefunden habe, neu entdecken konnte und was eigentlich die Begriffe Kreativität und Flow bedeutet.

Kannst Du Dich erinnern, wann Du das letzte Mal Deine Kreativität so richtig wahrgenommen hast?

Kannst Du Dich noch an Deine kreativsten Kindheitsmomente erinnern?

Berichte mir über Deine Erlebnisse und Erinnerungen.

Was war es, was Dich damals die Zeit hat vergessen lassen?

Was war es, was Dich in den „Flow“ Moment gebracht hat?

Ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen!

 

 

Bis dahin, lass es Dir gut gehen!

Deine Ann-Kathrin

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