Die Welt ist im Wandel… Wir alle spüren gerade eine Veränderung, die mit riesigen Schritten auf uns zu kommt.
Der Coronavirus hat uns fest im Griff.
Das soziale Leben wird auf ein Minimum beschränkt.
Wir alle spüren eine enorme Veränderung in unserem Alltag.
Angst, Sorgen und Panik machen sich bei einigen breit.
Ich möchte diesen Blogartikel dazu nutzen Euch zu ermuntern, aus neuen Situation etwas Positives zu gestalten.
Das Thema ist ernst zu nehmen und ich bin auch der Meinung, dass wir uns an den Rat der Experten halten sollten, um uns und unser Umfeld zu schützen.
Jedoch sollten wir uns nicht von Angst und Panik blockieren und leiten lassen. Denn genau das ist kontraproduktiv.
Angst und Panik sind in einer Ausnahmesituation die schlechtesten Berater, die es gibt.
Denn ein länger anhaltender Angstzustand löst im Körper Stress aus. Der Körper schüttet u.a. Cortisol aus, schwächt wiederum unser Immunsystem und lässt uns nicht mehr klar denken. Zudem wird unsere Wahrnehmung bei Stress auf ein Minimum reduziert. (Lies hierzu auch meinen Blogartikel zum Thema Stress)
Bei positiven Gefühlen und Denken ist unsere Wahrnehmung erweitert, man kann mehr fühlen, auf ein breiteres Handlungsrepertoire zurückgreifen, schneller Wege finden, um eine Situation zu bewältigen, klarer denken und man sieht eher auf das große Ganze.
(positive psychische Gesundheit, https://www.youtube.com/watch?v=oCBdf4gVwEs)
Wie reagierst Du auf die aktuelle Veränderung in unserem Leben?
Kannst Du trotz beängstigender Nachrichten einen kühlen Kopf bewahren?
Wenn einige Leute durch Angst und Panik nicht mehr komplett handlungsfähig sind, dann lass uns zu denen gehören, die einen kühlen Kopf bewahren und das beste aus der Situation machen.
Vielleicht können wir sogar versuchen die Krise als Chance zu nutzen?
Wir können diese kurze Unterbrechung unserer Routinen nutzen, um uns einmal wieder mehr auf uns, unsere Familien und unsere Werte zu besinnen und den verlorene Reichtum des Alltags wieder entdecken.
Versuche die zwangsweise verordnete Zeit auch für Dich zu nutzen und Dich um Dinge zu kümmern, die schon lange liegen geblieben sind, Dinge, die Dich glücklich machen oder komme einfach auch mal zur Ruhe.
Lesen, kochen, gärtnern, Schrank ausmisten, mit Freunden telefonieren, sich kreativ betätigen etc.
Wenn wir einmal kurz aus unserem Hamsterrad aussteigen, auch wenn es zwangsläufig ist, können wir uns auf ganz neue Ideen konzentrieren und einmal auch die Zeit nutzen, um uns essentielle Fragen zu stellen, wie wir eigentlich leben möchten, oder was wir in unserem Leben ändern möchten.
- Schaue ganz bewusst positiv auf das, was Du gerade gewinnst. z.B. mehr Zeit mit Deiner Familie und Kindern.
- Wenn Du im Homeoffice arbeitest, kannst Du diesen anderen Perspektive vielleicht nutzen, um auf manche Deiner Prozesse einen neuen Blickwinkel zu bekommen.
- Frage Dich, ob Du vielleicht solidarisch mit anderen (z.B. älteren Nachbarn) in Deinem Umfeld handeln kannst, z.B. durch Hilfestellung wie Einkaufen oder Ähnliches.
- Gönn Dir mal wieder die Zeit für ein gutes Buch.
- Schreibe oder telefoniere mit Deinen Freunden. Diese Situation kann eine echte Chance sein noch näher mit Deinem Umfeld zusammen zu wachsen. Vor allem hilft es Dir und anderen Dich nicht komplett isoliert zu fühlen.
- Tanke einfach mal Kraft und nimm Dir Zeit für eine entspannte Badewanne oder eine Atemmeditation (Hier findest Du einen Link zu meinem YouTube Video)
Lasst uns vor allem unseren kühlen Kopf nutzen, um Menschen in unserem Umfeld zu zeigen, dass wir vor allem mit Ruhe, Ausgeglichenheit und gegenseitiger Unterstützung auch diese Krise bewältigen können.
Wir sind nicht alleine, wir sind zwar vielleicht momentan voneinander isoliert, aber wenn wir diese Situation als Chance begreifen, könnten wir stärker verbunden sein, als davor.
Bleib gesund und pass auf Dich auf!
Deine Ann-Kathrin
„Äußere Krisen bedeuten die große Chance, sich zu besinnen“
Liebe Ann-Kathrin,
ich habe mich sehr über dein Mail gefreut, und ich bin sicher, dass ich es noch ein paar mal lesen werde.
Im Grunde ist mein „Problem“ ein Luxusproblem, das ist mir bewusst. Aus einer Reise, die ich am kommenden Donnerstag antreten wollte, wird nun nichts. Die Vorfreude war lange und groß auf den Menschen, mit dem ich mich treffen wollte.
Nun bin ich in ein absolutes Tief gefallen, aus dem ich mich erst einmal wieder herauswurschteln muss. Und das macht mich jetzt, in der Akutphase, unsicher, wütend und sogar aggressiv.
Ja, man sollte sich im Griff haben, man ist gesund und auch denkt man an die vielen Menschen, die durch Corona in eine existentielle Krise geraten…
All das ist mir gegenwärtig und bewusst.
Und trotzdem bin ich, und vielleicht ist das menschlich, mir selbst in diesem Moment die Nächste, das Einzelkind stampft mit dem Fuß auf und schreit: ich will das aber…..
Und so kommt dein Mail heute in meine Lethargie geflattert und sagt laut und deutlich STOP !
Danke dafür, ich maule jetzt noch ein bisschen vor mich hin und denke zwischendurch immer wieder mal an deine Zeilen, in der Hoffnung, dass sich morgen schon alles wieder etwas wohlwollender anfühlt 😉
Herzliche Grüße, Judith
Liebe Judith,
ich kann Dich gut verstehen.
Jeder von uns bringt gerade seine persönlichen Opfer.
Diese Situation fordert sehr viel von uns allen und macht uns deutlich wie wichtig doch die kleinen Dinge und Zuwendungen sind,
die wir gern bisher oft als selbstverständlich hinnahmen: Eine kleine Umarmung, ein Guten Morgen Kuss, ein Weinchen mit Freunden.
Der Verlust unserer Freiheit und das Unvermögen, das machen zu können, was man gerade will, führt bei vielen zur Frustration.
Aber mal ehrlich: Was gewinnt man damit und was richten diese negativen Gedanken in Dir an?
Ich für mich habe beschlossen diese Situation zu nutzen, um meine Stärken noch besser zu bündeln, mich auf das Wesentliche zu fokussieren, mich durch mentales Training und Mediation zu motivieren und daraus gestärkt aus dieser surrealen Situation heraus zu gehen und meiner Umwelt und denen, die mir nahe stehen positiv, mutmachend und hilfsbereit zu begegnen.
Gerade in dieser Situation ist es umso wichtiger sich positiv zu konditionieren,
denn positive Gedanken beeinflussen die Gesundheit und das Leben.
Also liebe Judith freue Dich über die schönen Dinge um Dich herum und nutze die Zeit, um Dir selbst was Gutes zu tun.
So kannst Du auch Enttäuschungen und negative Ereignisse besser überbrücken.
Alles Liebe,
Deine Ann-Kathrin
P.S. Kennst Du bereits das Tool Zoom oder Skype? Dies ist vielleicht eine kleine Alternative für euch!